Schlaf und Perimenopause

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Schlaf verschlechtert sich in der Perimenopause oft, weil **Nachtschweiß** den Schlaf zerreißt, **Angst oder gedrückte Stimmung** den Einschlafbeginn verzögert und langjährige Gewohnheiten (Alkohol, unregelmäßige Zeiten) nicht mehr wie früher wirken. Besserer Schlaf verbindet meist **Symptombehandlung**, **psychische Unterstützung** und **Schlafhygiene** — anhaltende, schwere Insomnie sollte dennoch klinisch abgeklärt werden.

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Warum Schlaf oft zum Brennpunkt wird

Östrogenschwankungen korrelieren mit vasomotorischen Symptomen, die nass und fröstelnd wecken. Auch ohne volle Hitzewallungen sind leichterer Schlaf und häufigeres Erwachen verbreitet. Stress, Care-Arbeit, stimmungsbezogene Veränderungen und Alkohol als „Abschalter“ verstärken den Effekt — Schlafschuld wird zu Reizbarkeit und Konzentrationsproblemen.


Was gehört in die Sprechstunde?

Nennen Sie Zu- und Aufstehzeit, Anzahl der Wachphasen, ob Sie schnarcht oder nach Luft ringt, Beinunbehagen abends, Koffein nach Mittag und Medikamente. Bei Nachtschweiß: Häufigkeit und Zyklusbezug. Wenn Grübeln dominiert, sagen Sie das — schlafspezifische Verfahren und Stimmungsbehandlung helfen oft parallel zur Hormondiskussion.


Routinen ohne Selbstvorwurf

Kühlere Schlafumgebung, feste Aufstehzeit, Morgenlicht und früheres Abendessen helfen manchen stark, anderen weniger. Ziel ist Daten sammeln, realistische Schritte testen und bei Tagesbeeinträchtigung nachzufragen — nicht, jedes Ritual perfektionieren zu müssen.

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